Der Garten gehört schon seit Menschengedenken zu unserer Kultur einfach dazu. Er war schon immer da. Ob nun als Haus- oder Nutzgarten, als Gemüse- oder Obstgarten. Besondere Formen sind der Kräutergarten und der Naturgarten. Am weitesten verbreitet sind aber die Ziergärten.
Wenn der Garten nicht Ertragszwecken dient, dann ist er immer ästhetisches Objekt. In der Gartenbaukunst kennt man dabei heute viele Stile, die praktisch auf jedem Areal eingerichtet werden können. Das wohl bekannteste Beispiel hierfür ist der Englische Garten. Zum gestalterischen Thema machen kann man in seinem eigenen Garten aber auch den Stil des Französischen Gartens, den des Italienischen Gartens, aber auch einen Tropischen Garten oder einen Chinesischen Garten. Des Weiteren gibt es auch noch Stile bei Gärten, bei deren Gestaltung ganz bestimmte Materialien bzw. Pflanzen verwendet werden, wie den Rosengarten, den Steingarten, den Bibelgarten und den Staudengarten. Des Weiteren gibt es auch Stile wie den Kiesgarten, den Wüstengarten und den Barockgarten.
Die Wiege des Gartenbaus – und damit die unserer Erwerbsgrundlage – liegt im Alten Ägypten. Hier umgaben, auch wenn man das aus heutiger Sichtweise kaum mehr glauben mag, grosse Gartenanlagen einst die Pyramiden. Beweise hierfür finden sich zum Beispiel in Form der Funde, die bei Ausgrabungen gemacht wurden und auch in Form von Tempelinschriften und Wandgemälden. Abbildungen von Gärten wurden dabei zum Beispiel in den Felsengräbern von Beni Hassan gefunden.
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